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Stefan Sagmeister der Popstar des Grafikdesigns
New York ist eine der einflussreichsten Metropolen, was neue Trends und Entwicklungen in Kunst und
Design anbelangt. Und so wundert es nicht, dass einer der interessantesten Vertreter des Grafik- und
Kommunikationsdesigns seit über 15 Jahren in New York lebt: Stefan Sagmeister, in Österreich geboren
und aufgewachsen, sowohl in Designkreisen als auch unter Künstlern weltweit anerkannt und mit Preisen
vielfach ausgezeichnet. Sagmeister überschreitet Grenzen: die zwischen den Disziplinen, die zwischen
Privatem und Öffentlichem. So etwa, wenn er den eigenen Körper als Informationsträger nutzt und die
Ankündigung einer Veranstaltung in die eigene Haut ritzt. Immer wieder sind seine Arbeiten
Gratwanderungen zwischen Kunst und Design. Auch das macht ihn so interessant.
Sagmeister ist sicher einer der spannendsten Vertreter seiner Branche: seine unkonventionelle Herangehensweise,
sein Denken in neue Richtungen und die Verknüpfung von Gegensätzlichem so erschließt er immer wieder
ganz neue gestalterische Wege. Im Grafikdesign gilt er als revolutionärer Geist, der den Herausforderungen
unseres postmodernen Zeitalters kreativ, ideenreich und eigenwillig begegnet.
Eines seiner aktuelleren Projekte, das die Grafikdesignschau in Ausschnitten zeigen wird, macht all dies
besonders deutlich: »Things I have learned in my life so far«. Dazu setzt Sagmeister ganz persönliche
Lebensweisheiten typografisch höchst eigenwillig in Szene, inszeniert sie im öffentlichen Raum und
experimentiert mit einem unglaublichen Fundus an Materialien. So entsteht äußerst Eindrucksvolles, das
die Aufmerksamkeit der Betrachter in den Bann zieht. Kein Wunder also, dass zu Sagmeisters Kunden
Größen wie das Guggenheim Museum, Time Warner, das Casino in Linz sowie weltberühmte Stars wie
Lou Reed, die Talking Heads und die Rolling Stones zählen.
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